Beiträge von Jule

    In der Osterwoche fällt der Bibelgrundkurs aus. Da wir an dem dann kommenden Osterwochenende die Auferstehung Jesu feiern, wollen wir am Gründonnerstag in einer kleinen Passahfeier nachempfinden, wie Jesus seinen letzten Abend mit seinem Jüngern verbrachte. Was genau feierten sie, wie und warum? Wir wissen, dass diese Feier im letzten Abendmahl Jesu endete, bei dem Jesus einen Bund mit seinen Jüngern schloss


    Da wir keine genauen Aufzeichnungen finden konnten, wie genau Jesus dieses Passah mit seinen Jüngern beging, müssen wir mit dem vorlieb nehmen, wie es die Juden heute noch feiern. Dieser Ablauf ist etwas abgewandelt, weil heute vieles mit dem nicht mehr vorhandenen Tempel zu tun hat, der 70 unserer Zeit zerstört wurde.


    Wir fangen um 18 Uhr mit einem gemeinsamen Essen an - es gibt dem Anlass entsprechend Lamm, was auf das Passahlamm hindeuten soll - und dann dürfen wir gespannt sein


    Bitte gebt uns noch Bescheid, ob und mit wie vielen Personen ihr kommt, damit wir besser planen können


    Wir freuen uns auf euch 👀😘.

    In der Osterwoche fällt der Bibelgrundkurs aus. Da wir an dem dann kommenden Osterwochenende die Auferstehung Jesu feiern, wollen wir am Gründonnerstag in einer kleinen Passahfeier nachempfinden, wie Jesus seinen letzten Abend mit seinem Jüngern verbrachte. Was genau feierten sie, wie und warum? Wir wissen, dass diese Feier im letzten Abendmahl Jesu endete, bei dem Jesus einen Bund mit seinen Jüngern schloss


    Da wir keine genauen Aufzeichnungen finden konnten, wie genau Jesus dieses Passah mit seinen Jüngern beging, müssen wir mit dem vorlieb nehmen, wie es die Juden heute noch feiern. Dieser Ablauf ist etwas abgewandelt, weil heute vieles mit dem nicht mehr vorhandenen Tempel zu tun hat, der 70 unserer Zeit zerstört wurde.


    Wir fangen um 18 Uhr mit einem gemeinsamen Essen an - es gibt dem Anlass entsprechend Lamm, was auf das Passahlamm hindeuten soll - und dann dürfen wir gespannt sein


    Bitte gebt uns noch Bescheid, ob und mit wie vielen Personen ihr kommt, damit wir besser planen können


    Wir freuen uns auf euch 👀😘.

    So, Geschirr und alles, was wir so für das Programm gebraucht hatten, ist verpackt, bis auf die Bucher und dann die grossen Sachen wie Stühle Schränke und zum Schluss der Abbau von Zelt und Böden. Aber auch das wird in den nächsten Tagen passieren

    Wie bereits geschrieben, werden wir unser Zelt hier auf dem Hof noch vor Ostern abbauen und es dann am neuen Standort wieder aufbauen.


    Vielleicht wäre es ja ganz schön, wenn wir als eine Art Abschiedszeremoniell die Sachen gemeinsam packen.


    Der genaue Termin für den Abbau hängt von den Wetterverhältnissen ab.

    Nach mehr als 2Jahren gelebte Vision von Hausgemeinde hier in Berlin Weißensee steht für uns ein Standortwechsel an. Hier in Berlin sind die meisten Leute atheistisch und wir haben im Laufe unserer Zeit hier einige zu Gott führen können und auch sehr tiefe Bibelarbeit mit anderen Christen gehabt.


    Nun folgen wir dem Ruf nach Niedersachsen und ab Mai werden wir dort unsere gewohnte Tätigkeit wieder aufnehmen und uns zwei mal in der Woche im Zelt treffen:


    Freitagabends bieten wir einen Bibelgrundkurs an auf der Grundlage von „Auf festem Grund gebaut“. Im Anschluss essen wir gemeinsam und hier ist dann auch Zeit und Raum zum besseren Kennenzulernen, für persönliche Gespräche, für Fragen, zum Austausch.



    Sonntags haben wir den ganzen Tag für Gott und sein Wort reserviert.


    Es beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück um 10 Uhr. Um 11 Uhr beginnt der "Gottesdienst" mit einem gemeinsamen Lobpreis, wir singen besonders gerne Lieder, die ihr wahrscheinlich bereits von den CD's "Feiert Jesus" kennt, aber auch andere.


    Wir haben keine Predigt, denn wir wollen euch nicht irgendwas "vorsetzen", sondern wir wollen das in der Bibel Gelesene gemeinsam erarbeiten. Daher arbeitet Thom mit Fragen und jeder ist aufgerufen, sich selbst mit einzubringen. Eigene Gedanken sind willkommen, ebenso wie Kommentare, die ihr dazu gelesen habt. Allerdings ist bei uns die Bibel oberste Priorität und hat das letzte Wort - denn wir sind davon überzeugt, dass die ganze Bibel Gottes Wort ist. Die Kapitel für die kommende Woche werden bekanntgegeben.


    Wir werden also gemeinsam das 2. Buch Mose lesen und uns den Stoff gemeinsam erarbeiten. Hier in Berlin haben wir im vergangenen Jahr das 1. Buch Mose und das Buch Hiob gelesen und besprochen. Zusammenfassungen von 1. Mose findet ihr hier: http://bibel.jule-pape.de/gemeinsam-durch-das-1-buch-mose/


    Um 13:30 essen wir gemeinsam und dann ist Zeit und Raum für Gespräche, zum Austausch, für Fragen, zum besseren Kennenlernen usw. So lassen wir den Tag gemütlich und mit Kaffee und Kuchen ausklingen. Um 18 Uhr räumen wir wieder rein und wünschen allen eine gesegnete Woche.


    Wie gesagt sind wir "einfach nur Christen" ohne Konfession oder Organisation usw über uns. Wir sind einfach nur Nachfolger Jesu. Wir wollen keine Leute aus anderen Gemeinden abwerben. Falls du also bereits eine Gemeinde besuchst, solltest du sonntags lieber erst nach deinem üblichen Gottesdienst kommen, zum gemeinsamen Essen oder vielleicht auch einfach nur auf einen Kaffee.


    Unser Ziel ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.


    Falls du dich angesprochen fühlst, dann merke dir schon mal den Donnerstag Abend und den Sonntag von 10 bis 18 Uhr vor. Genauer Ort und Datum werden wir noch bekannt geben, aber ihr könnt uns auch einfach anschreiben....


    Wir freuen uns auf euch
    Jule und Thom

    Künftig findet ihr hier die Zusammenfassungen von dem, was wir im Kurs gemeinsam heraus gearbeitet haben:


    Resüme Kurs Offenbarung


    Wer mag, darf die Beiträge und jeweilige Zusammenfassung gerne mit seinen eigenen Gedanken ergänzen und dem, was ihm selbst aufgefallen und persönlich wichtig ist

    Offenbarung 1:1-2


    Vor zwei Wochen haben wir also mit dem neuen Kurs "Gemeinsam durch die Offenbarung" begonnen. Gleich zu Anfang haben wir uns erst mal gefragt, wer dieser Johannes eigentlich ist, der hier die Offenbarung durch Jesus bekommt.


    Wen kennen wir denn in der Bibel, der Johannes heißt? Da gibt es zum einen Johannes den Täufer, aber dieser kann es nicht sein, weil er bereits zu Jesu Lebzeiten enthauptet worden ist (Matthäus 14:1-12). Dann kennen wir noch den Johannes, der das Evangelium und die Briefe geschrieben hat. Dieser ist auch der hier erwähnte, der die Offenbarung empfängt.


    Was war Johannes für ein Mensch? Als was war er bekannt?


    Als Jesus seine Jünger aussuchte, gab er Jakobus und Johannes den Beinamen "Donnersöhne" (Markus 3:17), wegen ihres aufbrausenden Wesens. Der Johannes, der später das Evangelium und die Briefe geschrieben hat, was eher ein Mann der Liebe. Wenn dies also wirklich der selbe Mann ist, dann hatte er sich im Laufe der Jahre gravierend verändert.


    Was hatte "Johannes, den Donnersohn" derart verändert?


    Wenn wir uns mit seinem Leben beschäftigen, dann sehen wir, dass der Johannes vor Jesu Tod ein anderer war, als der danach. Das hat mit dem zu tun, was er erlebt hatte. Scheinbar war er als einziger seiner Jünger bei seinem Prozess und dann beim Tod mit dabei. Woher wissen wir dies?


    Als Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl hält, sind zuerst alle beisammen, vorher geht Judas. So ist Jesus mit 11 seiner Jünger, als er im Garten festgenommen wird. Als die Soldaten kommen, um ihn zu verhaften, rennen alle weg, bis auf Petrus und ein weiterer, namentlich nicht erwähnter Jünger, der dann doch ebenfalls weg lief, als man ihn ergreifen wollte (Markus 13:50-54). Meist nennen die Schreiber sich selbst nicht beim Namen und so ist anzunehmen, dass dieser Jünger, der dann nackt floh, Markus war.


    Wir lesen, dass Petrus den Soldaten und Jesus folgte bis in den Hof des Hohepriesters (Vers 54). Aber wie ist er da rein gekommen? Man wird sicherlich nicht jeden in diesen Bereich gelassen haben. In Johannes 18 lesen wir, dass einer der Jünger sehr wohl in diesen Hof kam, weil er dem Hohepriester bekannt war und dieser ließ dann auch Petrus in den Hof (Johannes 18:15-16). Da auch hier dieser Jünger nicht namentlich erwähnt ist, ist anzunehmen, dass es Johannes war, der Petrus in den Hof ließ.


    So war er wie Petrus dicht dran, hat sicherlich vieles mitbekommen, was da bei diesem "Scheinprozeß" so alles ablief.


    Von einem der Jünger wissen wir, dass er mit am Kreuz stand, als Jesus starb. In Johannes 19:26 lesen wir, dass Jesus dem "Jünger den er besonders liebte", seine Mutter ans Herz legte, damit diese nicht allein zurück blieb. Da auch hier der Jünger nicht namentlich erwähnt wird, ist wieder anzunehmen, dass es sich hier um Johannes handelt, den einstigen "Donnersohn".


    Johannes, der Donnersohn, war also mit dabei, als Jesus festgenommen wurde und hat näher als alle anderen den ungerechten Prozess mitbekommen und er stand am Kreuz, hat gesehen, wie sie Jesus die Nägel durch Hände und Füße schlugen und wie er langsam und qualvoll am Kreuz starb. Er war dabei, als Jesus sagte "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun" (Lukas 23:34). Er war hautnah dabei, als Jesus aus Liebe zu uns sündigen Menschen starb und seinen Vater für diejenigen um Vergebung bat, die ihm das antaten. Das muss ihn zutiefst beeindruckt und somit auch verändert haben.


    So wurde aus Johannes, dem Donnersohn ein Apostel der Liebe❣️


    Als was hatte Johannes und hatten die Jünger Jesus gesehen?


    Alle sagen ihn als Rabbi, Lehrer an. Als solcher war er bekannt. Johannes der Täufer nannte Jesus "das Lamm Gottes" und Andreas sagte zu seinem Bruder Petrus: "wir haben den Messias gefunden" (Johannes 1:36-41).


    Johannes, der Jesus erst als Lehrer und Messias erkannte, sieht Jesus nun in der Offenbarung als "Sohn Gottes" (Johannes 3:16)


    Als nächstes stellt sich uns die Frage: "Wer oder was ist Gott für mich?"


    Hier gibt es die unterschiedlichsten Antworten: den meisten Christen fällt da zuerst "der Schöpfer" ein und "der ist vollkommen, jemand, der alles Positive in sich trägt". Scheinbar denken die meisten bei "Gott" an den allmächtigen Gott der Bibel.


    Aber dies ist nicht der einzige, der in Gottes Wort als "Gott" bezeichnet wird. Denn in 2. Mose sagt Jehova (bzw Jahwe) zu Mose: "ich werde dich für Aaron zu einem Gott machen" (Vers 16). Also hier ist eindeutig von einem Menschen aus Fleisch und Blut die Rede.


    Hier ist also der Begriff Gott als "Mächtiger" verwendet. Wissen wir, wer die mächtigste Person in Deutschland ist? Hier würde also Angela Merkel als der Gott Deutschlands bezeichnet - und dies ist keine Gotteslästerung, sondern die Bedeutung dieses Begriffs.


    Auch sagt Gott immer wieder zu seinem Volk "ihr habt Götter neben mir", wir kennen diese Formulierung auch aus den 10 Geboten, wo er sagt, wir sollten keine Götter neben ihm haben (2. Mose 20:2-3). Dies müssen nicht unbedingt andere buchstäbliche Götter sein, wie diejenigen, die durch die 10 Plagen bloßgestellt wurden und auch nicht unbedingt um Götzenfiguren wie ein kleiner Buddha oder so.


    Es geht darum: was hat in meinem Leben Macht oder nimmt den Platz ein, der dem Allmächtigen Gott gebührt? Was ist mir wichtiger als Gott?


    Wir haben auf dem Seelsorgeseminar in der vergangenen Woche ebenfalls diesen Punkt betrachtet, als es um unsere "Herzensgötzen" ging. Dies müssen keine Dinge sein, die in sich selbst verkehrt sind. Es können ganz normale und natürliche Wünsche sein, sogar Ziele, die ein Christ anstreben sollte - aber die dann zuviel Platz einnehmen, Dinge oder Wünsche, für die wir biblische Maßstäbe über Bord werfen würden.


    Als Beispiel wurde der Wunsch nach einem Ehepartner genannt: Dies ist ein völlig natürlicher Wunsch. Gott selbst sagte "es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei", bevor er Eva erschuf. Es ist also sogar Gottes Wunsch für uns, dass wir einen lieben Ehepartner an unserer Seite haben. Aber es kann passieren, dass wir keinen passenden finden und uns dann auf jemanden einlassen, der nicht an Gott glaubt, oder wir sind bereit, sexuelle Beziehungen einzugehen, bevor wir verheiratet sind oder ähnliches. Man lässt sich auf etwas ein, von dem man selbst weiß und überzeugt ist, dass es in Gottes Augen falsch ist, aber man tut es, um den möglichen Partner nicht zu verlieren.


    Wir halten also fest, dass der Begriff "Gott" in der Bibel unterschiedlich benutzt wird: in den meisten Fällen ist Jehova Gott gemeint, der Allmächtige Schöpfer, aber er wird auch gebraucht, um über Mächtige oder Wünsche zu reden - alles, was uns wichtiger als Jehova ist, kann "unsere Götter" sein.


    Aber wir wissen auch, dass unter dem Begriff GOTT (Jehova) mehrere stehen:
    ⁃ der Vater,
    ⁃ der Sohn und
    ⁃ der heilige Geist.


    Hier möchten wir im Vorfeld klar stellen, dass wir so Jehova bzw. Gott verstehen, wenn wir hier bei uns in der Gruppe über Jehova oder dem Allmächtigen Gott reden. Wir wissen, dass unter anderem die Zeugen Jehovas die Dreieinigkeit ablehnen, da dies nach ihrem Verständnis keine drei Personen sind und weil das nicht logisch erscheint. Das ging Thom und mir sehr lange ebenso. Es war für uns befremdlich.


    Aber man könnte es so erklären, dass an unserer Tür der Name "Pape" steht. Dazu zählen Thom und ich und vor einigen Jahren auch noch unsere Tochter. Als Gott die erste Ehe ins Leben rief, sagte Jehova, dass der Mann Vater und Mutter verlassen solle und die beiden EIN Fleisch sein sollten. Man könnte sich dies wie siamesische Zwillinge vorstellen: zwei Personen in einem Körper. Aber eigentlich ist eher gemeint, dass sie eins - sich einig - sein sollten. Wir sehen also "Gott / Jehova / Jahwe" als den Familiennamen an, unter dem der Vater, der Sohn und der Geist sind.


    Dies mal nur so vorab, damit wir nicht aneinander vorbeireden...


    Die Offenbarung spielt mit dem Begriff "Gott". Einmal meint sie "Gott, den Vater", an anderer Stelle "Gott den Sohn" und noch woanders spricht sie vom "Heiligen Geist".


    Es wird nicht immer ganz klar und deutlich gesagt, welcher von den dreien hier an dieser einen Stelle gerade gemeint ist. Daher wollen wir darauf achten, was wirklich in der Bibel steht, was der Kontext sagt. Auf gar keinen Fall wollen wir Bibelstellen aus dem Zusammenhang herausreißen um irgendwelche Thesen zu untermauern und wir wollen auch keine Dogmen aufstellen.


    Wir hatten bereits zu Anfang klar gemacht, dass wir keine bestimmte Lehrmeinung oder Auslegung aufdrücken oder vermitteln wollen. Uns geht es darum zu sehen, was wirklich in Gottes Wort steht. Denn dies ist für uns die oberste Autorität❣️


    Nachdem wir all diese Fragen geklärt haben, lesen wir Offenbarung 1, die Verse 1 und 2:


    Die meisten kennen dies Bibelbuch als "die Offenbarung des Johannes", daher hatten wir uns ja auch zu Beginn damit beschäftigt, wer dieser Johannes eigentlich war. Aber ist es wirklich von Johannes oder für Johannes? Was lesen wir genau?


    Wir lesen 4 Dinge:
    ⁃ Johannes
    ⁃ welche Gott ihm gab
    ⁃ Offenbarung Jesu Christi und
    ⁃ ein Engel


    Also wer bekommt die Offenbarung? Johannes.
    Von wem? Von Gott
    Durch wen? Ein Engel


    Hm ....


    Als erstes gibt Gott die Offenbarung an Jesus Christus. Der gibt sie durch seinen Boten (Engel = Boten) an Johannes weiter, der danach die Gemeinden informiert.


    Hier haben wir unter anderem einen Beweis für die sogenannte Dreieinigkeit. Gott gibt Jesus etwas, was dieser weiter gibt. Sicherlich hat Jesus sie nicht sich selbst gegeben. So ist anzunehmen, dass der Vater dem Sohn diese Botschaft zum Weitergeben gibt


    Diesen Donnerstag geht es also weiter, wir werden einige Verse im Kapitel 1 der Offenbarung lesen und sehen, was uns dort gesagt wird. Dabei haben wir ein Problem, denn das meiste wird "in Bildern gezeigt", so dass man sie sehr unterschiedlich interpretieren kann.


    Daher wird der ganze Kurs sehr spannend werden, wenn jeder einen anderen Kommentar oder eine andere Auslegung mit einbringt. Wir freuen uns schon

    Wir gehören zu keiner Konfession – wir sind „einfach nur“ Christen, die an Gott glauben und daran, dass die Bibel Gottes Wort ist. Wir treffen uns zweimal die Woche



    Donnerstags 17-20 Uhr


    Donnerstag Abends 17 – 19 Uhr „Offenbarung


    Nachdem der Wunsch an uns herangetragen wurde, gemeinsam die Offenbarung zu lesen, haben wir das Thema des Kurses um 17 Uhr verändert. Ab sofort gehen wir gemeinsam ganz langsam durch die Offenbarung.


    Hierbei wollen wir verschiedene Kommentatoren mit einbeziehen, so dass wir das Bibelbuch aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachten. Wir werden sehen, dass man die Offenbarung ganz unterschiedlich auslegen kann und jeder Teilnehmer soll sich selbst ein Bild davon machen. Wir wollen hier keine bestimmte Lehrmeinung oder Richtung vermitteln und wir wollen auch nicht spekulieren. Wir wollen einfach gemeinsam dieses Bibelbuch lesen und jeden Teilnehmer ermuntern, selbst Nachforschungen anzustellen und sich ein eigenes Bild machen.


    Um 18 Uhr essen wir gemeinsam mit den Teilnehmern vom nachfolgenden Bibelgrundkurs. Hier können wir uns alle besser kennen lernen und auch austauschen.


    18 – 20 Uhr Bibelgrundkurs

    Dieser richtet sich an diejenigen, die Gott und sein Wort noch nicht kennen und an diejenigen, die ihren Glauben ganz neu „Auf festem Grund bauen“ wollen. Die vom ersten Kurs dürfen gerne noch bleiben und zuhören. Für den einen oder anderen ist es vielleicht interessant zu sehen, was noch so alles kommt und auch um zu erkennen, warum es interessant ist, die Bibel noch mal von Grund auf Kennenzulernen, selbst wenn man bereits viele Jahre Christ ist.



    Sonntags 10-18 Uhr


    Sonntags nehmen wir uns den ganzen Tag – von 10 bis 18 Uhr – Zeit für Gott und füreinander. Wir beginnen mit einem gemeinsamen Frühstück um uns auf Gott und einander einzustimmen.


    Der offizielle Teil beginnt um 11 Uhr mit gemeinsamen Lobpreis. Danach tauchen wir gemeinsam in die Bibel ein. Anfang des Jahres haben wir eine „langsame Reise durch die Bibel“ begonnen und es ist für uns alle sehr interessant, wie sehr doch alles zusammenhängt und warum es so wichtig ist, die – vielleicht alt bekannten – Geschichten im Zusammenhang zu lesen.


    Das sieht auf dem ersten Blick so aus, als würden wir im Grundkurs und im Gottesdienst genau das selbe machen. Aber es gibt einen wichtigen Unterschied:


    Im Bibelgrundkurs am Donnerstag werden keine Kenntnisse vorausgesetzt. Im Gegenteil: auch uns, die wir schon lange eine gute Beziehung zu Gott haben und die Bibel schon gut kennen, wird immer wieder nahe gelegt, alles zu vergessen und im Moment nur das zu wissen, wo wir gerade im Grundkurs sind. Daher ist der Bibelgrundkurs optimal für diejenigen, die die Bibel garnicht kennen und für all diejenigen, die ihr Wissen und gewohnte Lehren für sich persönlich hinterfragen wollen.


    Am Sonntag beim Gottesdienst hingegen setzen wir ein gewisses Grundwissen bereits voraus, auf dem aufgebaut werden wird, daher ist dann auch hier die Plattform, um beim Lesen zu gucken, wo uns bereits in 1. Mose Jesus begegnet. ZB wer sind die drei Männer, die zu Abraham kommen, wer redet im Garten Eden mit Adam und Eva? Aber auch: was ist eigentlich das Problem zwischen Jakob und Esau, was hat es mit diesem „Samen“ aus 1. Mose 3 auf sich?


    Beide Kurse sind sehr interessant, jeder auf seine Art


    Alle Klarheiten beseitigt?



    Die Kinder können in der Zeit basteln oder malen oder auf dem Hof spielen, wo wir sie im Auge haben.


    Hinterher (ca 13:30 Uhr) essen wir gemeinsam und lassen den Tag gemütlich ausklingen. Hier ist Zeit und Raum, einander noch besser kennenzulernen, einander zu ermuntern, für Fragen, Diskussionen usw.



    Wir freuen uns auf jeden der kommt, auch wenn du erst nach dem offiziellen Teil kommst, es ist völlig ok.
    Unser Ziel ist es, Menschen zu Christus zu führen, ihnen zu helfen, im Glauben und in ihrem persönlichen Verhältnis zum Schöpfer zu wachsen und gemeinsam den Weg der christlichen Nachfolge zu gehen.


    Wir würden uns freuen, wenn du mal ganz unverbindlich zu unseren Treffen kommst. Du musst dich nicht anmelden oder zu irgendwas verpflichten. Komm einfach mal vorbei !

    Seit dieser Woche haben wir eine Änderung im Programm. Nachdem Dieter nun nach Brandenburg zieht und der Wunsch an uns herangetragen wurde, gemeinsam die Offenbarung zu lesen, haben wir das Thema des Kurses um 17 Uhr verändert.


    Ab sofort gehen wir gemeinsam ganz langsam durch die Offenbarung. Wir wollen hierbei verschiedene Kommentatoren mit einbeziehen, so dass wir das Bibelbuch aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachten.


    Unter anderem wird auf jeden Fall Arnold Fruchtenbaum mit dabei sein und die Kommentare zur Wuppertaler Studienbibel, aber evtl auch

    die ich mir persönlich herausgesucht habe auf bibelkommentare.de;
    oder auch das Buch der Zeugen Jehovas für diejenigen, die dies gelesen haben. Jeder darf selbst entscheiden, welche Richtung er selbst mit einbeziehen mag.


    Wir werden sehen, dass man die Offenbarung ganz unterschiedlich auslegen kann und jeder Teilnehmer soll sich selbst ein Bild davon machen. Wir wollen hier keine bestimmte Lehrmeinung oder Richtung vermitteln und wir wollen auch nicht spekulieren. Wir wollen einfach gemeinsam dieses Bibelbuch lesen und jeden Teilnehmer ermuntern, selbst Nachforschungen anzustellen und sich ein eigenes Bild machen.


    Gestern haben wir die ersten beiden Verse betrachtet – also Offenbarung 1:1-2 – und dabei herausgefunden, wer dieser Johannes eigentlich war, was wir in der Bibel zu ihm als Person finden und wie und durch was er sich so gravierend verändert hat (vom Donnersohn hin zu einem Mann voller Sanftmut und Liebe). Außerdem haben wir verstanden, wer wem diese Vision gab und durch wen und zu welchem Zweck.


    Es bleibt also spannen und vielleicht interessiert es dich ja auch? Dann komm einfach am 26. Oktober um 17 Uhr und ab dann jeden Donnerstag um dieselbe Zeit mit dazu. Du verpflichtest dich zu nichts und kannst auch einfach nur als stiller Beobachter mit dabei sitzen wenn du magst
    Wir freuen uns auf euch


    Der Bibelgrundkurs Donnerstags ab 18 Uhr ist hiervon nicht betroffen, er findet weiterhin wie gewohnt statt

    Nun ist also auch der dritte Tag vorbei und auch heute gab es kurioses, schönes und ermunterndes.


    Wir haben den Tag wie immer mit einem gemeinsamen Frühstück im Zelt begonnen, nur eine gute Stunde eher. Danach haben wir unsere Sachen gepackt und sind gemeinsam runter an den See. Was für ein Wetter. Als wir ankamen, waren wir nicht nur nass, sondern auch überrascht, dass unsere Blumendeko scheinbar so gut gefallen hatte, dass alle 4 Pflanzen über Nacht einen neuen Besitzer gefunden haben. Dafür war auch jemand an der Kiste mit den Traktaten gewesen, die mit dem Blumen über Nacht unter dem Tisch stand, und hat sich einige ausgesuchte mitgenommen. Peter sagte darauf, dass derjenige hoffentlich dadurch zu Christus findet. Ja ja, Gottes Wege sind unergründlich


    Am dritten Tag hatten wir schon Routine mit dem Aufbau und so waren wir schnell startklar. Leider war am Anfang nicht so viel los, denn zum einen war es ja Sonntag und noch recht früh und viele Leute gehen um diese Zeit in die Kirche. Außerdem war es wirklich kein Wetter, um über einen Rummel oder ein Fest zu schlendern. Trotzdem waren einige Leute unterwegs und so kommt auch schon unsere erste Erfahrung für Heute:


    Eine Frau - die wir aus unserer Zeit kennen, als wir noch täglich eine Runde um den See gedreht haben, die Schwäne und anderen Tiere beobachtet und darüber gebloggt hatten - kam vorbei gejoggt und war überrascht, uns zu sehen. Das letzte Mal muss schon sehr lange her sein, denn sie war überrascht, dass ich dunkle Haare habe - ich habe vor gut 2 Jahren von Hellblond zu meiner Naturfarben zurück gewechselt. Sie fragte, wie es uns geht und warum wir so lange nicht mehr am See waren und wir haben dann erzählt, dass wir seit einiger Zeit unsere Energie vermehrt in die Gemeinde gesteckt haben und nun dabei sind, hier bei uns auf dem Hof was aufzubauen. Wir hatten damals bereits öfters mit ihr über Gott und sein Wort geredet und sie fand das, was wir machen, sehr gut. Wir haben ihr einen Flyer mitgegeben (obwohl sie in Hohenschönhausen wohnt und daher eher die Zielgruppe von Goerings ist ) und uns darüber gefreut, sie mal wieder gesehen zu haben.


    Als Peter weg war, kam noch mal eine ältere Dame an unseren Stand und hat sich einen Flyer mitgenommen. So unterschiedlich sind die Leute: einige gucken nur interessiert, aber trauen sich nicht ran, andere kommen ran und nehmen was mit und wieder andere suchen "nur" das Gespräch...


    Etwas später kam ein Mann in unserem Alter, sah sich um und auf die freundliche Aufforderung, sich aus dem Traktatenständer zu bedienen, sagte er, dass er diese bereits kennt. Er gehört der Landeskirche an und besucht seit einer Weile eine russisch-deutsche Gruppe. Wie die meisten fragte er nach unserer Konfession und welcher Dachverband darüber steht. Er fand unser Konzept interessant (das wir durch unsere Zeit bei Rockberlin bekommen hatten) und wir haben uns eine ganze Weile darüber unterhalten. Er hat einen Flyer mitbekommen und kommt vielleicht mal vorbei.


    Eine junge Frau sah sich am Ständer und auf dem Tisch um und auch hier wieder die Frage nach unserer Konfession. Sie hat sich einen Flyer genommen und direkt gelesen und fragte dann, ob es "so eine Gemeinde" in Berlin gäbe. Wir zeigten wir, wo wir uns auf dem Hof treffen und beim Weiterlesen war sie überrascht, dass es Sonntag den ganzen Tag geht. Naja, das ist ja auch eher ungewöhnlich. Sie hat sich einiges vom Ständer ausgesucht und unseren Flyer mitgenommen und vielleicht schaut sie ja mal vorbei.


    Kurz danach kam eine unserer Nachbarinnen mit ihrem Sohn an den Stand, um kurz Hallo zu sagen. Dabei stellte sich heraus, dass die Schwiegereltern den Stand direkt neben uns haben. Witzig, denn Thom erzählte heute morgen, dass gestern ein Mann von einem der benachbarten Stände zu ihm kam und ihm fragte, ob er sich kurz Thoms Fahrrad ausborgen könne. Nun sagte er verschmitzt: "wie gut, dass ich freundlich war und es ihm geliehen habe" . Tja, so schließt sich der Kreis, denn die Dame vom Stand gegenüber mit den Blumentöpfen und selbstgefertigten Handtaschen, die uns am ersten Tag so viel Mut gemacht und Tipps gegeben hatte, ist mit den Leuten vom Nebenstand befreundet


    Es war überhaupt sehr schön, dass alle unserer Nachbarn kurz an unseren Stand gekommen sind, um uns zu begrüßen oder auf einen kurzen Plausch, auch diejenigen, die gar nichts mit Gott und Bibel am Hut haben. Denn immerhin könnte es ja auch peinlich sein, an so einem Stand gesehen zu werden. Umso erfreulicher, dass niemand einem großen Bogen um uns gemacht hatte


    Später kam ein Mann auf einem Fahrrad vorbeigefahren, stockte und kam noch mal zurück. "Habt ihr auch einen Koran dabei?" Nein haben wir nicht, wir sind ja eine christliche Gruppe. "Ach na? Wir befinden uns hier im atheistischen Osten" und fuhr weiter. Ja, das wissen wir, das ist der Grund, warum wir hier stehen. Keine Ahnung, ob er das noch gehört hat


    Ein älterer Herr war an den Sachen im Ständer interessiert und suchte sich erst mal in aller Ruhe was aus. Als wir ihm unseren Flyer anboten, kamen wir ins Gespräch. Auch hier wieder die Frage nach der Konfession. Er kommt aus dem Osten, ist aber getauft und hat eine Frau, die nicht an Gott glaubt, aber seinen Glauben toleriert. Er hat durch seine Vergangenheit im Osten Hemmungen, darüber zu reden, dass er glaubt, auf der anderen Seite sehnt er sich nach Gesprächen darüber. Ob der zur Kirche geht, hat er nicht gesagt. Wir haben ihn eingeladen, mal ganz unverbindlich sonntags nachmittags mit seiner Frau zu kommen. Da ist ja immer eine gemischte Gruppe anwesend, so dass beide auf ihre Kosten kommen würden. Wir sind gespannt, ob er mal kommen wird.


    Eine ältere Dame kam an den Stand, sah sich alles an, auch den Flyer, den wir ihr angeboten haben und beim Lesen wurde sie traurig. Denn sie kommt aus Halensee, was eindeutig zu weit weg ist für den Besuch eines Hauskreises, besonders wo unser Konzept ja ist, die Leute in der unmittelbaren Umgebung anzusprechen. Sie hatte sich bereits vor Jahren einen Hauskreis in Prenzlauer Berg gesucht, den sie seither regelmäßig besucht. Sie hat sich ein Programm von BibelTV mitgenommen und am Ständer gestöbert.


    Eine junge Mutti ging mit ihren Kindern vorbei und hat sich ein Programm vom BibelTV mitgenommen und das Mädel alles mögliche für die Kids. Hier sind besonders die Traktate und Broschüren mit den Geschichten für Kinder erwähnenswert, ebenso wie die Bastelbögen und die Sachen für die Schule wie Hausaufgabenheft, Stundenplan und Kinderkalender. Ja, da staunt ihr? Sowas gibt es alles bei VdHS, sehr ansprechend und mit schönen Geschichten über Jesus...


    Tja, und dann standen mit einem Mal Uta und Jürgen vor uns. Na sowas, erst haben wir uns ewig lange nicht mehr gesehen und dann Jürgen seit Freitag jeden Tag und nun auch Uta. Sie waren so lieb, uns mit Essen zu versorgen. Gestern war ja Hanna extra kurz vorbei gekommen, um was zu bringen. Wie lieb ist das denn? die beiden blieben eine Weile, so dass wir uns unterhalten konnten. Ja, man hatte sich gegenseitig vermisst und wer weiß? Vielleicht kommen die beiden ja auch mal wieder ab und an - das wäre schön


    Während die beiden da waren, kam der Sohn von ehemaligen Nachbarn zu uns. Er war gestern schon kurz mit seinen Eltern da gewesen und Thom hatte ihm danach im Laufe des Tages mehrfach geholfen, wenn er seine Eltern im Getümmel "verloren hatte". Er fands toll, uns zu besuchen und spielte mit Uta und mir "Schnick Schnack Schnuck" (ich kenne es unter "Stein, Schere, Licht"). Auch er hat sich die Sachen für die Schüler mitgenommen. Ich fand es merkwürdig, dass er immer Pepe zu Thom sagte und nicht davon abzubringen war, dass das Thoms Name wäre. Aber im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass er uns gesiezt hat und wahrscheinlich hatte der Papa gestern gesagt "das ist Herr Pape, wir haben mal im selben Haus gewohnt..." und er hatte sich den Namen nur falsch gemerkt


    Als er weg war kam Sandra kurz mit ihrer Familie ran, die wir ja bereits vor einigen Woche bei unserem sonntäglichen Hoftreffen kennen gelernt hatten. Die Kinder haben sich die Sachen für die Schule mitgenommen und Sandra hat endlich mal Uta und Jürgen kennen gelernt. Bis dahin waren sie nie gemeinsam da gewesen - wenn Uta und Jürgen da waren, war Samdra mit Andre unterwegs und wenn sie da war, waren die beiden nicht da. Uta kannte Sandra ja bereits aus dem Blog. Ich hatte seinerzeit kurz darüber berichtet, dass sich eine unserer Nachbarinnen bei Goerings im Wohnzimmer hatte taufen lassen


    Eine andere Mutti kam mit ihrem Kind vorbei, sie kam nicht so recht voran, da das Mädel vom Ständer fasziniert war und auch gleich was gefunden hatte, was ihr gefiel. Das war der Mutti erst peinlich, aber als wir sagten, dass die Sachen dazu da sind und sie sich ruhig was aussuchen könnten, war sie beruhigt. Wir haben ihr einen Flyer mitgegeben und das Kind zog mit einigen Kindergeschichten und Bastelbögen zufrieden ab


    Tja und zum Schluss noch eine witzige Geschichte. Eine junge Frau kommt begeistert an den Stand ran und möchte einen Kaffe. Hä? Wieso Kaffe? Sie zeigt auf die große Thermoskanne, die wir nach dem Frühstück mit runter an den See genommen hatten und die nach dem Kaffeetrinken mit Uta noch gut sichtbar auf dem vorderen Tisch stand. Hm. Das geht leider nicht, wir dürfen hier keine Getränke oder Speisen anbieten, dazu fehlt uns die Zulassung vom Gesundheitsamt, das ist leider nur für die Leute, die zum Stand gehören. "Ach was?,,," unter großem Gelächter zog sie weiter und ich fand es schade. Ich hätte ihr gerne einem Kaffe gegeben, denn es war ja genug da ... Witzigerweise hatte Thom gerade kurz davor die Teller mit dem Flammkuchen nach hinten geräumt, damit niemand denkt, wir bieten Lebensmittell am. An die Isolierkanne hatten wir nicht gedacht


    Kurz nach fünf bin ich dann mit Cassandra und einer Nachbarin nach Hause und habe Thom die letzten beiden Stunden allein am Stand gelassen. Aber nach gestern hatte ich nicht erwartet, mehr als eine Stunde zu schaffen und wir waren nun bereits sieben Stunden unten. Aber es war wirklich sehr sehr schön


    Zu Hause angekommen war ich noch mit Cassandra im Zelt und Astrid kam raus um zu erfahren, wie es gelaufen war. Wir haben uns nett unterhalten und sie hat mich zum Abendbrot eingeladen. Hach, habe ich es nicht gut?


    "Ach ja, Jule, du schweifst schon wieder ab". Ja, ich weiß, sorry


    Ich bin einfach nur so begeistert, wie es gelaufen ist. Immerhin war es ein Wagnis, absolutes Neuland und es sah ja zuerst so aus, als würden Thom und ich das ganz alleine machen. Bereits bei der Planung und den Vorbereitungen wurden wir von allen Seiten angenehm überrascht. Dann sah es noch Freitag früh so aus, als müssten wir beide die ganze Zeit allein am Stand sitzen, bis auf 2-3 Stunden, wo auch mal jemand anderes da wäre - und dann hatten wir jeden Tag soooo viel Unterstützung. Wir sind mit Ermunterung, Anteilnahme und praktischer Hilfe so stark unterstützt worden. Man hatte uns sogar mit Essen versorgt und dann all die vielen schönen Erfahrungen und Gespräche.


    Es war echt eine wunderbare Zeit, Danke an alle, die uns unterstützt haben❤️


    Ja, Wir sind uns bewusst, dass wahrscheinlich die wenigsten mal zu einem Treffen kommen werden, aber es war trotzdem toll. Wir konnten uns den Leiten als Gruppe vorstellen und das hat mit Sicherheit viel mehr Leute erreicht, als all die Anzeigen der letzten Wochen, sei es in der Zeitung oder auf Facebook. Einigen der Leute haben wir einen Denkanstoß gegeben und wer weiß, wozu es führt? Gottes Mühlen mahlen manchmal langsam aber wir haben auch erfahren, dass im Hintergrund was passiert, auch ein wir meinen, es war absolut sinnlos, was wir gemacht haben. Ich denke da an das Ehepaar, das unsere Anzeige im Wochenblatt gesehen hatte - die wir selbst mühsam suchen mussten


    Wir sind sehr froh, dass "es Gott ist, der das Haus baut" - denn damit ist man immer auf dem richtigen Weg.


    In diesem Sinne wünschen wir allen eine gesegnete Woche und vielleicht sehen wir uns ja mal?

    Was für ein Tag - entgegen aller Erwartungen Action am laufenden Band... Fing der Tag für mich noch schrecklich schmerzhaft an (ab 4:30-11:00 konnte ich mich kaum rühren vor Schmerzen) so war er voller positiver Eindrücke.


    Thom ist heute früh alleine runter an den See. Zu unserer Freude war alles noch da, denn entgegen der anderen Aussteller haben wir unsere Sachen weder mit nach Hause genommen, noch einschließen lassen. Bis auf die Stifte haben wir alles auf einem Haufen zusammengeräumt im Pavillon gelassen. Den Kartenständer hatten wir über Nacht leer gemacht, damit er niemanden provoziert . Alles war noch unversehrt da, so dass Thom alles wieder aufbauen konnte und das hat er meiner Meinung nach sehr gut gemacht.


    Um halb zwölf bekam Thom Unterstützung von Peter, etwas später Besuch von Jürgen und auch Sandra hat ihn trotz privatem Zeitdruck für eine Stunde unterstützt. Danke auch an Hanna, die die Fleißigen mit Kuchen versorgt hat.


    "Ja, ja, aber nun komm doch mal zum Punkt: was hat es denn gebracht, wie haben die Leute heute reagiert?"


    Oki, ich sammle mal für euch die Erfahrungen des Tages. Aber Achtung, das war eine ganze Menge:


    Gleich zu Beginn kam eine alte Dame und hat sich einen kleinen Kalender ausgesucht und auch unseren Flyer mitgenommen.


    Peter berichtet von einem Gespräch mit Jugendlichen, die sich ein Programmheft von BibelTV mitgenommen haben.


    Eine Frau kam mit ihrem Sohn und hat ganz viele von den schönen Traktaten mitgenommen. Peter erzählt, dass der Sohn ihn gefragt hat, ob er an Gott glaubt, was er natürlich bejahte, da meine der Junge "wir beten auch immer"


    Thom erzählt von einem älteren Pärchen, er mit langem Rauschbart (komisch, warum habe ich da ein Gesicht vor Augen, ob die öfter am See sind?). Sie sagten, dass sie auch allein in der Bibel lesen und fragten, wo wir herkommen? Thom erzählte kurz von Rockberlin, da sagte der Mann, dass er ganz früher mal bei den Zeigen Jehovas war (wir treffen in letzter Zeit öfters auf solche, die eine ähnliche Vergangenheit haben). Interessant war, dass sie unsere Anzeige gelesen haben. Wir selbst hatten die erst nach längerem Suchen gefunden und hatten gedacht, wir hätten das Geld dafür umsonst ausgegeben. Sie wollen mal zu einem der Treffen hier am Hof vorbei kommen.


    Immer wieder sahen einige Leute vorbei, die wir aus der Nachbarschaft oder durch unsere Jahre am See mit den Schwänen kennen. Als Thom gerade mit einem davon im Gespräch war, kam eine Frau mit Kind rein um zu malen. Auch sie hat später Infos mitgenommen.


    Peter kam kurz mit "Latiinos" ins Gespräch - ist das jetzt politisch korrekt?


    Immer wieder war die Frage, welcher Konfession wir eigentlich angehören und immer wieder waren die Leute erstaunt, dass wir konfessionslos sind, "einfach nur eine kleine Gruppe von Christen" . Ebenso wie eine ältere Frau, sie sagte, sie sei katholisch und fand unsere Idee spannend. Auch sie nahm einen Flyer mit.


    Es ist interessant, dass auch noch die Anhänger der Gegenseite auf uns reagieren. Thom und ich haben im Laufe der vergangenen 10 Jahre die kuriosesten Erlebnisse mit solchen gehabt. Heute kam ein junger Mann und sagte "Odin statt Jesus!" Ja, das ist seine Sicht der Dinge und die darf er auch gerne behalten. Allerdings lebte unser Gott lange vor seinem Gott und lebt auch immer noch und auch dann noch, wenn es die anderen nicht mehr gibt.


    Thom kam mit einem älteren Ehepaar ins Gespräch, die auch danach fragten, wo wir uns treffen. Die Berliner Allee ist allerdings zu weit für sie entfernt, aber sie fanden die Idee ebenfalls gut und als sie gingen, sagte die Frau zu ihrem Mann, "wir sollten auch einen Hauskreis gründen"! He He, die wollen wohl die Zwischenstufen überspringen? Denn das Konzept ist ja: Leute zu Jesus führen, Ihnen helfen, im Glauben zu wachsen und dann in ihrer unmittelbaren Umgebung selbst eine kleine Gruppe zu gründen. Diese Beiden wurden bereits durch das Gespräch und den Flyer dazu motiviert. Herrlich!


    Tja, soweit die Erfahrungen von Heute, von Sandra habe ich aus Zeitmangel leider noch keinen Zwischenbericht erhalten


    Einen hab ich noch: Thom wurde von einem Mann beobachtet und dann angesprochen. Er war der Ansicht, dass Thom gerade die falsche Musik hört (er hörte gerade der Band zu, die an der Plantsche spielte). Lustig, wir wussten nicht, dass wir als Christen nur bestimmte Musik hören dürfen . Er selbst sei Atheist. Er äußerte sich hinterher verwundert darüber, dass Thom trotzdem die ganze Zeit freundlich mit ihm geredet hat. Wo hat er in der Hinsicht nur gegenteilige Erfahrungen gemacht?


    Ich selbst kam gestern Nachmittag gleich zu Anfang mit der Frau vom Stand gegenüber ins Gespräch, da ich eine organisatorische Frage hatte. Sie hatte mir sehr nett weiter geholfen und wir hatten uns angeregt unterhalten. Ich erzählte, dass wir sowas das allererste Mal machen und gespannt sind, in sowas überhaupt auf so einem Fest wahrgenommen wird. Sie hat mir richtig Mut gemacht, als sie selbst aus dem Nähkästchen plauderte. Cassandra reichte ihr einem unserer Flyer rüber und sie sagte, sowas brauche sie eigentlich nicht, da sie selbst Atheistin sei. Wir haben sie ermuntert, sich den Flyer trotzdem anzusehen, denn eigentlich gehört sie genau zu unserer Zielgruppe. Denn wir wollen ja nicht Leute aus anderen Gemeinden abwerben, sondern "Menschen helfen, zu Christus zu finden..."


    Ach ja, wir haben heute öfter gehört, dass die Leute Traktate, Kalender, Programme oder andere Infos mitgenommen habe. - ohne dass der Flyer erwähnt wird . Keine Sorge, wir haben in alles unseren Stempel gesetzt, so dass auch diese Leute über unsere Website oder "Infotelefon" die nötigen Infos bekommen, denn wir haben auch dort unseren Text angepasst und nun ist da wie auf den Flyern der gleiche Text



    Wir fühlen uns hier gerade unglaublich gesegnet, denn mit sowas hatten wir nicht gerechnet. Im Gegenteil, wir hatten eher Angst, vor Langeweile zu sterben, da wir uns irgendwie nicht so richtig vorstellen konnten, dass man eine religiöse Gruppe auf so einem Fest überhaupt wahrnimmt.


    Wir sind gespannt, wie es morgen weiter geht. Danke für eure Gebete, für eure Hilfe und eure Unterstützung. Wir wünschen allen eine ruhige und gesegnete Nacht und Larsons und van Essels morgen eine schöne Zeit auf dem Sommerfest ihrer Gemeinde in Hellersdorf

    Heute war der erste Tag auf dem Blumenfest, für uns alle eine absolute Premiere. Ist es wirklich Gottes Wille, dass wir mit einem Stand dort stehen, oder geht es hier um uns selbst und unser Ego? Wir haben es drauf ankommen lassen, denn "wenn Gott selbst das Haus nicht baut, ist es umsonst, dass die Bauleute daran gebaut haben..."


    Wir fanden es erstaunlich, wie viele geguckt haben, wer wir sind - wenn auch erst mal nur vom Weiten. Wir konnten einige Flyer abgeben und auch ein wenig von der schönen Literatur im Kartenständer. Wir hatten einige kurze Gespräche und ein längeres mit einer älteren Dame, die wir dann rein gebeten und zum Sitzen aufgefordert haben. Es hat uns gezeigt, dass es genau richtig war, diese Aktion zu wagen. Cassandra war sehr mutig, ist raus und hat den Leuten auf dem Weg die Flyer angeboten


    Maggies's Idee mit einem Bastel- und Maltisch war super: mit einem Mal sprangen zwei kleine Kinder über die Barriere und rannten begeistert zum Tisch. Die Muttis waren völlig überrumpelt und peinlich berührt, denn "sowas macht man doch nicht". Doch! Extra dafür steht der Tisch da! . Also durften die Kids malen und waren total begeistert. Von einer Husche (Kurzem Regenguss) überrascht, haben wir die Muttis mit ins Zelt gebeten, die sich solange draußen unterhalten hatten. So konnten sie sich unterstellen und im Trocknem weiter quatschen. Wir haben sie gelassen. Natürlich haben wir ihnen einen Flyer mit auf den Weg gegeben und die Kids durften sich Bastelbögen aussuchen (die die Muttis überrascht toll fanden) und so sind sie dann zufrieden weiter gegangen.


    Alles in allem war es ein schöner und gesegneter Tag. Wir sind sehr dankbar, dass es so gut gelaufen ist, dankbar für eure Gebete, dankbar für eure Tipps und auch die praktische Hilfe, dankbar dafür, dass man uns so gut auf dem Fest aufgenommen hat und sehr sehr dankbar für Gottes Segen

    So, nach all den Aufregungen und Vorbereitungen der letzten Wochen, geht es heute los! Die Stände mussten bis 10 Uhr aufgebaut werden, so sind wir heute schon recht früh los.
    Der Standplatz ist ganz gut, er ist von uns aus direkt vor dem Milchhäuschen, also fast da, wo wir uns als Hauskreis treffen . Leider haben wir vor dem Stand eine kleine Barriere, da die Veranstalter nicht davon ausgegangen waren, dass die Leute ins Zelt kommen sollen. Aber es ist nur ein ganz niedriger "Zaun", den die Kids sicherlich gut bewältigen können. Dadurch, dass wir auf der einen Seite Bäume und Büsche haben, wird es auch niemanden stören, wenn Kinderwagen oder ähnliches draußen bleiben, da sie keinen weiteren Stand blockieren. Zudem haben wir dann an der Seite noch Ausweichfläche, um Stühle usw abzustellen und im Fall, dass es regnet, reichen unsere beiden vorhandenen Seitenteile, da die dritte Seite durch die Natur Regenschutz bietet


    Noch fehlen unser Schild oben am Zelt und auch den Kartenständer haben wir in der Hektik vergessen. Auf den Biertisch kommen Buntstifte, Bastelbögen und Ausmalbilder für die Kids und auf dem vorderen Tisch werden wir die Flyer auslegen und selbst als Ansprechpartner sein.


    Wir hoffen auf regen Zulauf und dass unser himmlischer Vater diese Aktion segnet


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    Es war heute sehr schön mit den Kids, sie haben mir schon die Wochen gefehlt - und seit heute ist sogar unser Luky dabei


    Naja, nun geht es ja wieder jeden Dienstag weiter und wen es interessiert: wir haben uns heute die Träume des Pharao angesehen und erkannt, dass Joseph nach 14 (!!!) Jahren endlich von Gott erhöht worden ist. Das, was er nun erreicht hat - der Vizepräsident des Landes zu werden - hätte nie passieren können, wenn Joseph nicht von seinen Brüdern in die Sklaverei verkauft worden wäre.


    Manchmal verstehen wir Gottes Wege nicht, aber es ist letztendlich immer zu unserem Guten

    Morgen geht es mit dem bereits seit über einem Jahr bestehenden Hauskreis Kiddos weiter. Dieser Hauskreis richtet sich an die Kids, die bereits zur Schule gehen.


    Seit dem Frühjahr beschäftigen wir uns mit dem Leben von Joseph, der viele schlimme Dinge durchmachen musste und wo man oftmals den Eindruck bekommen könnte, dass Gott dabei weg sieht. Wir lesen die Geschichten direkt in der Bibel und reden hinterher darüber. Das Ziel ist es, dass wir erkennen, dass Gott meist bereits im Hintergrund arbeitet, das Schlimme in Gutes zu wenden. Wir sehen es meist erst im Nachhinein. Wir wollen unseren Glauben an Gott stärken und lernen, auch unter Schwierigkeiten nicht zu verzweifeln oder unseren Glauben und unsere Zuversicht zu verlieren.


    Wir treffen uns jeden Dienstag von 17 bis 19 Uhr bei uns und beginnen den Abend erst mal mit einem gemeinsamen Essen und dem Singen von Lobpreisliedern. In der zweiten Stunde ist dann die Bibelarbeit.


    Alle Kids, die bereits zur Schule gehen und die Interesse haben, sind uns herzlich willkommen


    Wo?
    Berliner Allee 205 bei Familie Pape

    Eine Frage, die man uns immer wieder stellt.


    Antwort: zu keiner.


    Wir sind "einfach nur" Christen, die an Gott glauben und daran, dass die Bibel Gottes Wort ist. Wir lesen in der Bibel, versuchen einen Bezug zu unserem persönlichen Leben herzustellen und legen Wert auf ein persönliches Verhaeltnis zu Gott. Wir reden gerne mit anderen über Gott und sein Wort und möchten Ihnen gern helfen, den Gott der Bibel kennenzulernen und selbst ein persönliches Verhaeltnis aufzubauen.


    Zu dem Hauskreis ist jeder herzlich willkommen, der dies gern möchte.


    Allerdings wollen wir keine Streitgespräche über irgendwelche Lehren und Dogmen! Wir wollen einfach in einem entspannten Rahmen gemeinsam die Bibel im Zusammenhang lesen und uns über das Gelesene austauschen.


    Wie Thom schon sagte, ist uns jeder herzlich willkommen, der dabei mitmachen will, egal, welcher Glaubensrichtung er angehört


    Wir freuen uns auf euch