Einmal durch die Offenbarung 39

Zusammenfassung von dem, was wir im Kurs am Donnerstag um 17 Uhr gemeinsam erarbeitet haben

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  • "Wer siegt, darf essen" - von wem und was?

    „Wer durchhält und den Sieg erringt, dem will ich die Früchte vom Baum des Lebens zu essen geben, der in Gottes Paradies steht.«“
    ‭‭Offenbarung‬ ‭2:7‬ ‭HFA‬‬

    Was ist der Baum des Lebens und wo stand er?

    Wir erinnern uns an den Schöpfungsbericht: Gott bereitete den Garten Eden für die Menschen vor und in diesem Garten gab es auch zwei Bäume:

    „Dann legte Gott, der Herr, einen Garten im Osten an, in der Landschaft Eden, und brachte den Menschen, den er geformt hatte, dorthin. Viele prachtvolle Bäume ließ er im Garten wachsen. Ihre Früchte sahen köstlich aus und schmeckten gut. In der Mitte des Gartens standen zwei Bäume: der Baum, dessen Frucht Leben schenkt, und der Baum, der Gut und Böse erkennen lässt.

    Gott, der Herr, brachte den Menschen in den Garten von Eden. Er gab ihm die Aufgabe, den Garten zu bearbeiten und ihn zu bewahren. Dann schärfte er ihm ein: »Von allen Bäumen im Garten darfst du essen, nur nicht von dem Baum, der dich… [Weiterlesen]
  • Weiter geht es mit Offenbarung 2 Vers 7:

    „Wer Ohren hat, soll hören, was Gottes Geist den Gemeinden sagt. Wer durchhält und den Sieg erringt, dem will ich die Früchte vom Baum des Lebens zu essen geben, der in Gottes Paradies steht.«“
    ‭‭Offenbarung‬ ‭2:7‬ ‭HFA‬‬

    Warum wird hier gesagt "Wer Ohren hat" -hat denn nicht jeder Ohren? Was denken wir?

    Im Prinzip waren alle der selben Ansicht, nur die Formulierung war anders:
    ⁃ Du sollst zuhören und den Verstand einschalten
    ⁃ Wir sollen darauf hören, Gehorsam,
    ⁃ an die Leute, die glauben haben
    ⁃ Mit Sinn zuhören
    ⁃ Natürlich hat jeder Ohren, aber nicht jeder hört aufmerksam zu

    Um herauszufinden, warum diese für uns merkwürdige und scheinbar sinnlose Formulierung hier steht, müssen wir uns erst mal wieder darauf besinnen, wer hier gerade redet. Es ist Jesus Christus und dieser hatte schon mal etwas ähnliches gesagt:

    „Deshalb rede ich in Gleichnissen. Denn die Menschen sehen, was ich tue, und sehen doch nicht. Sie hören, was ich sage,… [Weiterlesen]
  • wir hatten gelesen:
    „Eins aber will ich dir zugutehalten: Dir ist das Treiben der Nikolaïten ebenso verhasst wie mir.“
    Offenbarung 2:6 HFA

    Die "Nikolaiten" - wer ist das?

    Auf jeden Fall nicht "Der Heilige Nikolaus", wie einige denken würden, denn dieser lebte ja erst Jahrhunderte später .

    In der Fußnote der Hoffnung für Alle wird gesagt: "ein Irrlehrer, dessen Oberhaupt wahrscheinlich Nikolaus hieß", in der Elberfelder Studienbibel heisst es ergänzend dazu:
    "Anhänger des Nikolaus, eines nicht näher bezeichneten Sektenführers. Sie lehrten die Freizügigkeit im Umgang mit Götzenopfern und Unzucht und entwickelten sich später zu einer frühgnostischen Sekte"

    Hier sehen wir schon, warum hier Hass angebracht ist, denn Jehova Gott (oder auch Jahwe) hasst Götzendienst, ebenso wie Unzucht. Dies sind beides Dinge, die zur Anbetung der Arthemis gehörten und von denen die Epheser sich in der ersten Liebe abgewandt hatten. Scheinbar hat sich im Laufe der Zeit der Schwerpunkt des Evangeliums… [Weiterlesen]
  • Nachdem wir die Frage geklärt haben, inwiefern eine dritte Generation zu "der ersten Liebe" und den "ersten Werken" umkehren könnte, die sie nur aus 2. und 3. Hand hatten und was es bedeutet, dass er "den Leuchter von seiner Stelle wegrücken" würde ging es dann beim nächsten Mal mit Offenbarung 2:6-7 weiter

    „Eins aber will ich dir zugutehalten: Dir ist das Treiben der Nikolaïten ebenso verhasst wie mir. Wer Ohren hat, soll hören, was Gottes Geist den Gemeinden sagt. Wer durchhält und den Sieg erringt, dem will ich die Früchte vom Baum des Lebens zu essen geben, der in Gottes Paradies steht.«“
    ‭‭Offenbarung‬ ‭2:6-7‬ ‭HFA‬‬


    Darf man denn als Christ etwas hassen? Muss man denn nicht jeden lieben?

    Wir lesen an anderer Stelle, dass wir "das Gute lieben und das Böse hassen" sollen (Römer 12:9). Wenn wir also hassen sollen, was dürfen wir denn dann hassen? "Alles, was gottesfeindlich ist".

    Was bedeutet es eigentlich, wenn in der Bibel von "Hass" und "hassen" die Rede ist? Es bedeutet… [Weiterlesen]
  • Lesen wir nun noch einmal den Vers 5:

    „Gedenke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke; wenn aber nicht, so komme ich dir und werde deinen Leuchter aus seiner Stelle wegrücken, wenn du nicht Buße tust.“
    ‭‭Offenbarung‬ ‭2:5‬ ‭ELB‬‬

    Was ist damit gemeint, dass sie Buße tun sollten?

    „Weißt du noch, mit welcher Hingabe du einmal begonnen hast? Was ist davon geblieben? Kehr um und handle wieder so wie zu Beginn. Sonst werde ich kommen und deinen Leuchter von seinem Platz stoßen.“
    ‭‭Offenbarung‬ ‭2:5‬ ‭HFA‬‬

    Buße ist immer eine Umkehr. Er sagt Ihnen hier, sie sollen den Weg wieder zurück gehen, zu der ersten Liebe. Aber sie sollten dabei nicht so sehr an die Fehler denken, die sie jetzt gemacht haben, sondern zu dem, was sie getan hatten, als sie diese erste Liebe, diese Begeisterung und Hingabe noch hatten.


    Was würde er tun, wenn sie nicht zur ersten Liebe und Begeisterung zurück kehren?

    "...wenn aber nicht, so komme ich dir und werde deinen Leuchter aus… [Weiterlesen]
  • Anfang Januar haben wir dann das Thema vertieft und uns mit Offenbarung 2:5 beschäftigt:

    „Aber eines habe ich an dir auszusetzen: Von deiner anfänglichen Liebe ist nicht mehr viel übrig. Weißt du noch, mit welcher Hingabe du einmal begonnen hast? Was ist davon geblieben? Kehr um und handle wieder so wie zu Beginn. Sonst werde ich kommen und deinen Leuchter von seinem Platz stoßen.“
    ‭‭Offenbarung‬ ‭2:4-5‬ ‭HFA‬‬

    "Sonst werde ich die Lampe wegnehmen" - dies erinnert uns wieder an die 10 Jungfrauen, die auf den Bräutigam warten und von denen einigen das Öl ausging.

    Woran sollten sie denken? Was sollte sie tun?

    Sie sollten an den Anfang denken, als sie sich in Jesus "verliebt" hatten. Sie sollten "Buße tun", also über ihre Fehler reden, sie bekennen und dann wieder an den Anfang zurück kehren zu ihrer ersten Liebe. Darüber hatten wir bereits beim letzten Mal schon gesprochen.

    Wir sollten bedenken, dass die Epheser hier nicht unbedingt dieselben sind, wie diejenigen, die als erstes zu… [Weiterlesen]
  • Beim nächsten Mal haben wir nach einer kurzen Wiederholung Offenbarung 2:3+4 betrachtet - es ging um "die erste Liebe"

    „Weil du dich zu mir bekennst, musstest du geduldig Schweres ertragen, und du hast niemals aufgegeben. Aber eines habe ich an dir auszusetzen: Von deiner anfänglichen Liebe ist nicht mehr viel übrig.“
    ‭‭Offenbarung‬ ‭2:3-4‬ ‭HFA‬‬

    Aber zunächst mal fragen wir uns, worin sie "ausgeharrt und nicht müde geworden" sind (ELB1905)?

    Was hatten wir denn beim letzten Mal herausgefunden, welche Zustände in Ephesus herrschten? Wir hatten gelesen, dass Ephesus die Hauptstadt der Arthemis war und sie ständig mit Götzendienst und Verfolgung konfrontiert waren. Dennoch hielten sie unermüdlich an ihrem Glauben fest, auch wenn dies bedeutete, dass sie in der Arena wilden Tieren vorgeworfen wurden, zur Belustigung der Menge.

    Dass sie trotz all dem treu an Christus festhielten und ihn verkündeten war echt eine tolle Sache, trotzdem hat er gegen sie, "daß du deine erste Liebe… [Weiterlesen]
  • Der nächste Punkt sind "die falschen Apostel":

    „Ich kenne deine Werke und deine Arbeit und dein Ausharren, und daß du Böse nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, welche sich Apostel nennen, und sind es nicht, und hast sie als Lügner erfunden;“
    ‭‭Offenbarung‬ ‭2:2‬ ‭ELB‬‬

    Wer sind diese "falschen Apostel"?

    Hierzu müssten wir erst einmal herausfinden, was überhaupt ein Apostel ist:
    ⁃ Jemand, der Wundertaten hat
    ⁃ Abgesandte von ihrem Gott

    Jesus hatte 12 Apostel, die er aus seinen Jüngern auswählte. Warum nur 12?

    „Dann rief Jesus seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Macht, böse Geister auszutreiben und alle Kranken und Leidenden zu heilen. Das sind die Namen der zwölf Apostel: zuerst Simon, den man auch Petrus nannte, und sein Bruder Andreas; dann Jakobus und sein Bruder Johannes, die Söhne von Zebedäus; dazu Philippus und Bartholomäus; Thomas und Matthäus, der ehemalige Zolleinnehmer; Jakobus, der Sohn von Alphäus, und Thaddäus; Simon, der ehemalige… [Weiterlesen]
  • Nachdem wir dies nun im Hinterkopf haben, lesen wir mal Offenbarung 2:2 und gucken, was die Epheser auszeichnete:
    „Ich kenne deine Werke und deine Arbeit und dein Ausharren, und daß du Böse nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, welche sich Apostel nennen, und sind es nicht, und hast sie als Lügner erfunden;“
    ‭‭Offenbarung‬ ‭2:2‬ ‭ELB

    Zu den Werken zählte also ihr treues Ausharren in einer Stadt des Götzendienstes, selbst unter Androhung des Todes, wie wir bereits gesehen hatten.

    Was bedeutet es, dass sie "Böse nicht ertragen" konnten?

    Wenn wir in einem durch und durch schlechten Umfeld leben, können wir uns nicht komplett davon fern halten. Aber ich kann mich entscheiden, dass ich keinen näheren Kontakt mit solchen Menschen haben will, dass ich damit nix zu tun haben will.

    Aber dies sind nicht nur Personen, die schlimme Dinge treiben, dies bedeutet noch viel mehr. Ich denke hier an das, was wir uns im Fernsehen oder im Kino ansehen, was wir lesen, wenn ich mit "Bösem"… [Weiterlesen]
  • In den vergangenen 4 Wochen haben wir uns mit Offenbarung 2, die Verse 1 bis 7 beschäftigt, mit der Botschaft an die Versammlung bzw Gemeinde in Ephesus. Am Anfang haben wir erst einmal die Informationen zusammengetragen, die wir in der Bibel zu der Stadt Ephesus finden:

    Wo liegt Ephesus eigentlich? An der Westküste von Griechenland.

    Wie kam die Gute Botschaft, das Evangelium, eigentlich nach Ephesus?

    Auf seiner 3. Missionsreise 'ging Paulus in Ephesus in die Synagoge und sprach dort mit den Juden' (Apostelgeschichte 18:19), danach zog er weiter. Aber er ließ Priscilla und Aquila dort. In Vers 24 lesen wir dann von Apollos, der in Ephesus in der Synagoge lehrte und von den beiden eine kleine Schulung erhielt, da er noch nicht alles wusste:

    „Nach ihrer Ankunft in Ephesus blieben Priszilla und Aquila auf die Bitte von Paulus hin in der Stadt, während er selbst in die Synagoge ging. Dort sprach er mit den Juden. Und obwohl sie ihn baten, länger bei ihnen zu bleiben,… [Weiterlesen]